Häufige Fragen zur 2G Mobilfunk-Abschaltung in Österreich (FAQ 2G-4G)
- 1 Was bedeutet die 2G-Abschaltung?
- 2 Haben wir einen Einfluss auf die 2G Abschaltung?
- 3 Was passiert mit 2G Geräten ab 2028 bzw. 2030?
- 4 Welche Ihrer Telematikgeräte sind betroffen?
- 5 Was sind passende Ersatzgeräte?
- 6 Was sollten Sie jetzt tun?
- 7 Wie funktioniert der Austausch?
- 8 Warum sollten (alte) Geräte getauscht oder nicht mehr eingebaut werden?
- 9 Was passiert, wenn Sie nicht tauschen oder zu spät damit beginnen?
Was bedeutet die 2G-Abschaltung?
Das 2G Mobilfunketz (GSM/GPRS/SMS) wird in den kommenden Jahren schrittweise von den Mobilfunknetzbetreibern abgeschaltet. Der erste konkrete Termin ist am 05. Mai von A1 Telekom Austria angekündigt worden.
Netzbetreiber | Termin 2G-Abschaltung | Details |
|---|---|---|
A1 Telekom Austria | ab Mai 2028 | Angekündigt im Mai 2026 |
Magenta (T-Mobile) | vermutlich mindestens bis 2030 aktiv | kein offizieller Termin kommuniziert |
Drei (Hutchison) |
| bisher kein offizieller Termin |
Die RTR geht aktuell davon aus, dass 2G in Österreich insgesamt rund um das Jahr 2030 auslaufen wird. Das bedeutet, dass Sie 2G Geräte mit den von uns verwendeten SIM-Karten bis zumindest 2030 in den Netzen von Magenta oder DREI vermutlich noch bis mindestens 2030 verwenden können.
Haben wir einen Einfluss auf die 2G Abschaltung?
Nein, wir als Anbieter haben KEINEN Einfluss auf die Mobilfunkanbieter oder ihren Netzausbau. Verantwortlich für die Abschaltung und die Terminsetzung sind ausschließlich die Mobilfunkanbieter. Gesetzlich sind die Anbieter NICHT verpflichtet, das 2G-Netz am Leben zu erhalten.
Was passiert mit 2G Geräten ab 2028 bzw. 2030?
Telematikgeräte auf Basis von 2G (GPRS/SMS) funktionieren nach der Abschaltung nicht mehr zuverlässig und können keine Daten mehr übertragen.
Welche Ihrer Telematikgeräte sind betroffen?
Betroffen sind alle Telematikgeräte, die ausschließlich 2G unterstützen. Nach der 2G-Abschaltung können diese Geräte keine Verbindung mehr herstellen. Wir informieren Kunden individuell mit einer Fuhrpark-Bestandsliste über die betroffenen Geräte.
Was sind passende Ersatzgeräte?
Wir beraten Sie gerne zu den passenden Ersatzgeräten. Es könnte auch ein am OBD ansteckbares Gerät in Frage kommen.
Gerät | Hersteller | Ersatz |
|---|---|---|
Fleet-15 | Teltonika FM5300 | Fleet-40 (FMC650) |
Fleet-20 | Teltonika FM6320, Teltonika FM6300 | Fleet-40 (FMC650) |
Heavy-10, Heavy-15 | Teltonika FMA204, FMB204, FM120X | Heavy-45 (FMC234) |
Fleet-30 | Teltonika FMB140 | FMC150 |
ATrack | AT1, AK1, AL1 | AK300 LE |
Logbook-10, Logbook-15 | Teltonika FMB001, FMB003 | FMC003 |
Toolmatix-23 (2G) | Oyster2 | Toolmatix-23 LTE |
ältere Modelle | Teltonika FM43…, FMA…, FMB… | Beratung |
In der Fahrzeugliste kann der Telematiktyp angezeigt werden:
Was sollten Sie jetzt tun?
Wir beraten Sie umfassend zum notwendigen Austausch:
1. Beratung
Lassen Sie sich beraten. Melden Sie sich bei Ihrem Vertriebsansprechpartner oder per Mail an info@gps.at. Welche Möglichkeiten für den Austausch gibt es? Welche Funktionen benötige ich in Zukunft?
2. Bestandsliste erstellen
Sie erhalten von uns eine Bestandsliste und können entscheiden, welche Geräte getauscht werden sollen (Laufzeit der Fahrzeuge beachten). Welche Geräte nutzen noch 2G und müssen ersetzt werden? Wie lange verwende ich die Fahrzeuge?
3. Attraktive Tauschangebote
An erster Stelle steht, dass die richtigen Ersatzgeräte angeboten werden. Sie erhalten sehr gute Konditionen und können den Austausch planbar und ohne Zeitdruck umsetzen.
Sie können z.B. schon jetzt die günstigen Austausch-Konditionen nutzen und die Geräte im Herbst geliefert bekommen, um sie in der Winterpause oder beim Reifenwechsel zu tauschen.
Wie funktioniert der Austausch?
Die lange Vorlaufzeit bis 2028 bzw. 2030 bietet Ihnen die Chance, den Umstieg planbar und ohne Zeitdruck umzusetzen.
Sie bekommen frühzeitig die Ersatzgeräte geliefert. Das Besondere an den Tauschangeboten ist, dass die Ersatzgeräte auf Lager KEINE laufenden Mehrkosten erzeugen und somit auch über einen längeren Zeitraum auf Lager gelegt werden können.
Wenn die betroffenen Fahrzeuge verfügbar sind (Werkstatt-Termin oder Winterpause), ersetzen Sie die alte Telematik im Fahrzeug mit den neuen Ersatzgeräten. Zum Abschluss sollen die benötigten Funktionen (Ortung, Zündung, Privatschalter, Fahrererkennung, Zusatzdaten wie CANBUS oder OBD) kurz getestet werden.
In der Software wird am Fahrzeug die IMEI-Gerätenummer des neuen Geräts eingefügt. Das alte Gerät wird von uns gekündigt und durch den Servicevertrag für das neue Gerät ersetzt.
Warum sollten (alte) Geräte getauscht oder nicht mehr eingebaut werden?
Es ist üblich, Mobiltelefone und Computer in regelmäßigen Abständen zu ersetzen oder zu tauschen. Auch bei alten Autos häufen sich die Reparaturen. Da auch Telematikgeräte Chips und Elektronik beinhalten, macht ein vorausschauender Austausch auf jeden Fall Sinn, vor allem, weil die neuen Telematikgeräte auch mehr Funktionen haben.
Was passiert, wenn Sie nicht tauschen oder zu spät damit beginnen?
Ihr Betrieb könnte gefährdet sein: Es besteht das Risiko, dass Sie von den letzten verbleibenden Mobilfunkanbietern abhängig sind. Diese (z.B. DREI) könnten nicht die benötigte Netzabdeckung haben oder das Verbinden von Roaming-SIM-Karten verbieten.
Es kann teuer werden: Sie könnten zu einem beschleunigten Austausch gezwungen sein. Wenn viele Nutzer davon betroffen sind, wird das zu höheren Preisen von Seiten der Gerätelieferanten und längeren Wartezeiten führen.
Unser Tipp: Wenn Sie schon jetzt mit der Umrüstung auf neue Geräte in Neufahrzeugen beginnen, müssen Sie in den kommenden Jahren nur mehr die verbleibenden Geräte umbauen, die länger als 2030 im Einsatz sind.