Wichtige technische Voraussetzungen

Wichtige technische Voraussetzungen

 

Die folgenden Punkte in alphabitscher Reihenfolge listen viele einzelne Punkte auf.

Fragen beantwort gerne unser Support. Nimm Kontakt mit uns auf.

 

Auswirkungen verschiedener GPS Geräte

Lesen Sie die Einschränkungen und Erklärungen sorgfältig durch, um Missverständnisse zu vermeiden.

  • GPS Geräte werden immer mit Standardkonfigurationen ausgeliefert. Spezialkonfigurationen resultieren in Zusatzaufwänden und können sich je nach Kunde unterscheiden und können nicht immer dokumentiert werden.

  • Die Software kann nur dann richtig funktionieren, wenn die GPS Geräte richtig verwendet und eingebaut sind.

  • Nicht alle Funktionen der Software werden von allen Ortungsgeräten unterstützt: mobile Ortungsgeräte sind z.B. ungenauer.

  • Ebenso gibt es Funktionen der Ortungsgeräte, die nicht standardmäßig oder nur optional in der Software unterstützt werden: nicht alle Ortungsgeräte schicken digitale Nebeneingänge oder die Batteriespannung.

  • Die Einstellungsmöglichkeiten unterscheiden sich von Ortungsgerät zu Ortungsgerät: z.B. bei Eingängen, Ausgängen oder Zubehörmöglichkeiten.

  • Kontrollieren Sie regelmäßig die korrekte Funktionsweise aller Ihrer GPS Ortungsgeräte, um längere Ausfallzeiten zu vermeiden.

  • Messwert-Toleranzen: moderne GPS Geräte sind sehr genau in Hinblick auf GPS Position, Uhrzeit, zurückgelegte Kilometerdistanz, Geschwindigkeit, etc. Aber abhängig von der Einsatzart und dem eingesetzten Modell können auch größere Abweichungen und Aufzeichnungsfehler oder Datenlücken (z.B. falsches GPS Signal, Aussetzer) vorkommen.

  • Bitte berücksichtigen Sie, dass das Gerät nur die Geschwindigkeit zum Zeitpunkt der GPS Position (nicht zwischen den Positionen) liefert, was zu Abweichungen von der tatsächlichen Maximalgeschwindigkeit führen kann.

  • Bitte berücksichtigen Sie, dass in seltenen Fällen GPS-Sprünge und ungenaue Positionen zu falschen Geschwindigkeitsanzeigen führen können. Diese Ausnahmen können auch anhand der historischen Rohdaten analysiert werden.

 

Beta-Funktionen

Beta-Funktionen sind neue Funktionen, die soeben erst in Entwicklung sind. Fehler sind daher möglich. Es geht um neue Funktionen, die im Einsatz erprobt werden sollen. Kunden-Feedback für die Verbesserung ist erwünscht.

 

Datenverlust und Speicher

Auch bei großer Sorgfalt bei der Wahl des Speicher-Anbieters besteht immer das Restrisiko eines Datenausfalls oder Datenverlusts. Legen Sie immer auch lokale Datenarchive und sichere Kopien Ihrer wichtigsten Daten an, denn wir können einen Datenverlust über lange Jahre nicht gänzlich ausschließen.

 

Distanzberechnung (Abweichung Fahrzeug-Tacho von GPS-Distanz)

Ahängig vom Fahrzeugmodell oder durch unterschiedliche Bereifung, Reifendruck und deren Einfluss auf den Abrollumfang der Reifen. Fahrzeuge können Fahrzeug-Tachos eine Abweichung meist nach oben im Vergleich zu GPS-Messungen aufweisen. (Quellen: Externe Quellen Kilometerzähler wikipedia, Tachojustierung wikipedia, Abrollumfang wikipedia).

Die Tachometerabweichung und die Differenz bei Distanzberechnungen entstehen durch Abweichungen des tatsächlichen Abrollumfangs der Reifen (bedingt durch Größe, Profiltiefe, Reifendruck) von der rechnerischen Basis des Tachometers.

 

Wichtige Fakten Gesetzeslage (Österreich/EU):

  • Grundsatz: Der Tacho darf niemals weniger anzeigen, als die tatsächliche Geschwindigkeit, aber mehr.

  • Toleranz: Zulässig ist eine Abweichung von maximal 10 % plus 4 km/h nach oben.

  • Abrollumfang: Eine Tachoangleichung ist in der Regel erforderlich, wenn der Abrollumfang um mehr als -2,5 % oder +1,5 % von der ursprünglichen Seriendimension abweicht.

 

Einflussfaktoren auf Abweichung & Kilometerstand

  • Zu geringer Reifendruck verringert den Abrollradius (Reifen wird "platter"). Der Reifen muss sich öfter drehen. Folge: Der Tacho zeigt eine höhere Geschwindigkeit an und der Kilometerzähler addiert mehr Kilometer als tatsächlich gefahren.

  • Reifenverschleiß (Profiltiefe): Ein neuer Reifen (z.B. 8 mm Profil) hat einen größeren Umfang als ein abgefahrener Reifen (z.B. 3 mm Profil). Folge: Bei abgefahrenen Reifen zeigt der Tacho mehr an, und der Kilometerstand steigt schneller.

  • Reifengröße: Ein größerer Reifenquerschnitt (z.B. 205/60 statt 205/55) erhöht den Abrollumfang. Der Reifen dreht sich weniger oft. Folge: Der Tacho zeigt weniger Geschwindigkeit an (Gefahr des Zu-wenig-Anzeigens) und der Kilometerzähler zählt weniger.

 

Auswirkung auf den KM-Stand:

  • Ein falsch anzeigender Tacho (durch abgefahrene Reifen oder geringen Luftdruck) führt zu einer falschen Gesamtkilometerleistung im Tacho.

 

Der Tacho berechnet:

GPS misst:

Der Tacho berechnet:

GPS misst:

  • Radumdrehungen

  • angenommener Reifenumfang

  • tatsächliche Positionen auf der Erde

Wichtige Fakten Gesetzeslage (Österreich/EU):

  • Grundsatz: Der Tacho darf niemals weniger anzeigen, als die tatsächliche Geschwindigkeit, aber mehr.

  • Toleranz: Zulässig ist eine Abweichung von maximal 10 % plus 4 km/h nach oben.

  • Abrollumfang: Eine Tachoangleichung ist in der Regel erforderlich, wenn der Abrollumfang um mehr als -2,5 % oder +1,5 % von der ursprünglichen Seriendimension abweicht.

 

 

Einbau-Anleitungen

Der Einbau in Fahrzeugen muss von qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden.

Hier finden Sie Sicherheitshinweise. Einbau-Anleitungen - technische Voraussetzungen und Sicherheitshinweise

Einbau-Anleitungen finden Sie online bzw. kontaktieren Sie unseren Support

 

Energie-Modus (Normalbetrieb und Schlafmodus)

Modus

Während der Fahrt: aktives Senden

Schlafmodus (während Wartezeiten)

Auswirkung

Während der Fahrt/Bewegung sehr genaues Senden

Wenn keine Bewegung erkannt wird, gehen die meisten Geräte in einen Schlafmodus (oder gegebenenfalls Tiefschlafmodus)

Ergebnis

Schnelle Aktualisierung neuer Daten

Sehr genaue Fahrspuren

Keine unnötigen Daten

Geringerer Energieverbrauch

Voraussetzung

Fixeinbau, Zündungsanschluss

 

End-of-Life (EoL) Funktionen oder Geräte

Aufgrund des rasanten technischen Fortschritts werden von den Geräte-Herstellern Telematik-Modelle nach einigen Jahren der Produktion abgekündigt. Es kann sein, dass nur mehr Nachfolgemodelle verfügbar sind oder es keine neue Firmware für die Geräte gibt.

Auch Software-Funktionen werden, wenn der Bedarf dafür nicht mehr gegeben ist, eingestellt.

 

Fahrtenbücher und Kilometerstand (Kilometerstandsabweichungen)

In der Regel erstellt die Software sehr genaue Fahrtenbücher. Da die Fahrten automatisiert erstellt werden, können externe Einflüsse (Fahrzeugmodell, Bereifung, GPS Sprünge, Probleme mit der KFZ-Zündung) Auswirkungen auf das Fahrtenbuch haben. Die folgende Tabelle beschreibt, in welcher Form Kilometerstände berechnet werden.

Modus

Modus 1 (Standard für alle Geräte): GPS-basiert

Modus 2 (optional): CAN Kalibrierung 2 erweitert (CAN & GPS)

Modus 2 (optional): CAN Kalibrierung 2 (rein CAN)

Modus

Modus 1 (Standard für alle Geräte): GPS-basiert

Modus 2 (optional): CAN Kalibrierung 2 erweitert (CAN & GPS)

Modus 2 (optional): CAN Kalibrierung 2 (rein CAN)

Beschreibung

Im normalen Betrieb berechnet die Telematik die gefahrene Wegstrecke auf Basis der GPS-Daten. Die GPS-Berechnung der Ortungsbox ist in der Regel sehr genau außer wenn die Fahrt in einem Tunnel oder in Garagen endet oder wenn der GPS Fix zeitweilig verloren geht (z.B. während das Gerät hochfährt oder nach GPS sucht). Wenn die Box keine Wegstrecke berechnen kann, addiert die Software die Wegstrecke aus den GPS Punkten. Das ist eine gute Annäherung, kann aber von den Erwartungen des Kunden abweichen.

In dieser Betriebsart werden Geräte verwendet, die Kilometerstandswerte vom Fahrzeug abgreifen können, entweder durch Fixeinbau oder OBD-Anschluss.

Der Kilometerstandswert wird täglich angepasst.

Die Distanzberechnung der Fahrtstrecke erfolgt über GPS-Distanzen.

 

Vorteil: Da nicht alle Fahrzeuge durchgehend Kilometerstandsänderungen schicken (z.B. nur alle 10 oder 50 Kilometer), ist dieser Modus generell einsetzbar.

 

 

In dieser Betriebsart werden Geräte verwendet, die Kilometerstandswerte vom Fahrzeug abgreifen können, entweder durch CANBUS (Fixeinbau) oder OBD-Anschluss.

Der Kilometerstand wird beim Einbau zumeist automatisch kalibriert.

Die Distanzberechnung der Fahrtstrecke erfolgt auf Basis der Kilometerstandsveränderung und wird laufend in das Fahrtenbuch geschrieben.

Nachteil: wenn Geräte abgesteckt werden oder abhängig vom Fahrzeug werden nicht durchgängig alle Kilometerstandswerte geschrieben, dann kommt es zu Abweichungen in der Distanz- und Kilometerstandsberechnung.

Voraussetzung

Standard

  • Bestellung mit CAN/OBD-Daten und Aktivierung in der Software

  • die Kompatibilität hängt vom Fahrzeugmodell und dem eingesetzten Telematikgerät ab.

  • Einstellung erfolgt durch den Support

  • Bestellung mit CAN/OBD-Daten und Aktivierung in der Software

  • die Kompatibilität hängt vom Fahrzeugmodell und dem eingesetzten Telematikgerät ab.

  • Einstellung erfolgt durch den Support

Kilometerstand-Kalibrierung beim Einbau

Durch den Software-Anwender

Der Kilometerstand wird beim Einbau in der Regel automatisch bei den nächsten Fahrten angepasst

Der Kilometerstand wird beim Einbau in der Regel bei der nächsten Fahrt automatisch angepasst.

Kilometerstand-Kalibrierung

im laufenden Betrieb

Durch den Software-Anwender

Beim Einbau/Anschluss und danach regelmäßig (z.B. alle 6 bis 12 Monate) den Kilometerstand im Fahrtenbuch-Modul der Software kalibrieren.

Im Fahrtenbuch wird der alte und der neue Wert angezeigt.

Täglich, dabei wird einmal täglich der letzte verfügbare Kilometerstandswert vom Fahrzeug im Fahrtenbuch kalibriert. Die Kalibrierung wird im Fahrtenbuch mit einem Kalibrierungseintrag angezeigt.

Die Distanzen der einzelnen Fahrten werden GPS-basiert berechnet. Am nächsten Tag erfolgt die nächste Kalibrierung.

 

Danach werden die Distanzen der einzelnen Fahrten werden mit der Kilometerstandsänderung des Fahrzeugs berechnet.

Nach-Kalibrierungen können durch den Software-Anwender vorgenommen werden, sollte der Kilometerstand abweichen.

Nachteil: wenn Geräte abgesteckt werden oder abhängig vom Fahrzeug werden nicht immer Kilometerstandswerte geschrieben, dann kommt es zu Abweichungen in der Distanz- und Kilometerstandsberechnung.

Abweichungen Kilometerstand / Distanzen

Neben der GPS Messung ergeben sich auch aufgrund externer Faktoren (Bereifung, Tunnelfahrten, etc.) Unterschiede zum tatsächlichen Tachostand (Erfahrungswerte im niedrigen einstelligen Prozentbereich).

  • Abweichungen bei den Distanzen sind im niedrigen einstelligen Prozentbereich aufgrund von GPS-Abweichungen

  • Abweichungen, weil die Kalibrierung nicht durchgeführt werden kann

  • Gerät nicht eingebaut oder in falschem Fahrzeug

 

  • wenn vom Fahrzeug keine Kilometerstandsänderungen geschickt

  • die erstmalige automatische Kalibrierung funktioniert nicht

  • Ein- bzw. Ausbau des Geräts in verschiedene Fahrzeuge (Programmänderungen)

  • Fehlerwerte in den Kilometerstandsdaten des Fahrzeugs

Die rechtlichen Voraussetzungen zur Anerkennung von Fahrtenbüchern werden abhängig von den Finanzbehörden und natürlich abhängig von den Rechtsnormen unterschiedlicher Länder unterschiedlich gehandhabt. Durch die Verwendung des Begriffs „Fahrtenbuch“ leitet sich kein automatischer Anspruch oder eine Garantie auf Anerkennung als solches ab, insbesondere bei der Verwendung in anderen Gesetzgebungen oder kollektiv-vertraglicher Normen. 

Geschwindigkeitsberechnung

Es kann vorkommen, dass bei kurzen Distanzen die mittlere Geschwindigkeit von dem Ortungsgerät falsch berechnet wird, weil die Zeitspanne gegen 0 geht und die Distanz sehr klein ist. In diesem Fall würde die Box einen sehr hohen Geschwindigkeitswert schicken. Die Ursache ist mathematisch begründet und kann von der Software nicht korrigiert werden. Die Software handhabt diesen Sonderfall folgendermaßen:

  • Wenn die mittlere Geschwindigkeit (durch kurze Distanzen) höher als die Maximalgeschwindigkeit ist, wird die Durchschnittsgeschwindigkeit gleich der Maximalgeschwindigkeit gesetzt.

  • Wenn die Dauer 0 ist (z.B. kurze Einträge), wird die Durchschnittsgeschwindigkeit auch 0 gesetzt.

 

Mitwirkungspflichten des Anwenders

Für die Erstellung von Fahrtenbüchern oder die anerkennbare Verwertung von Berichten ist es wichtig, dass unsere Kunden unsere Anleitungen befolgen oder sich bei Fragen an unseren Support wenden (es gelten die jeweils aktuellen Benutzer- und Einbauanleitungen in unserer Online-Hilfe):

  • fachgerechter Einsatz/Einbau der Telematik in den Firmenfahrzeugen (Kilometerstände, Fahrer-Erkennung, Privatmodus) (Link zu Einbau-Anleitungen)

  • Information der Fahrer über die Fahrererkennung, die Umschaltung zwischen privaten und dienstlichen Fahrten sowie das Kommentieren von dienstlichen Fahrten

  • Regelmäßige Kontrolle der Fahrtenbücher durch den Dienstgeber

  • Bei aus Datenschutzgründen gelöschten Privatdaten und nachträglichen Änderungen von privaten auf dienstliche Fahrten muss vom Anwender die Adressen und Zweck der Fahrt manuell nachgetragen werden.

  • Regelmäßiger Download und Archivierung der PDF-Fahrtenbücher durch den Anwender für die gesetzliche Aufbewahrungsfrist (in der Regel 7 Jahre), weil die Berichtsdaten und Fahrtenbücher 400 Tage in der Software gespeichert (abhängig vom Servicevertrag) bleiben und danach automatisch gelöscht werden.

 

Serverseitige (Geofence-)Alarme

Die (Geofence-)Alarme werden am Server erstellt und beinhalten die reverse Adresse (sofern verfügbar) und einen Link, um die Position des Alarms im E-Mail direkt zu öffnen.

Berücksichtigen Sie, dass die meisten Alarme nur funktionieren, wenn die Software und das Netzwerk korrekt arbeiten und das Ortungsgerät live Daten schicken kann. Bei E-Mail-Empfangsproblemen, bei Netzwerkproblemen oder Ausfällen, werden die Alarme gar nicht oder verspätet versendet. Da viele Ursachen außerhalb der Software liegen, können wir keine Garantie übernehmen, dass Alarme immer sofort oder pünktlich versendet oder zugestellt werden können

 

SIM-Karten Voraussetzungen

In den meisten Fällen wird Ihr Gerät bereits mit der SIM-Karte des Anbieters vorkonfiguriert geliefert. Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise und Zusatzaufwände bei Verwendung eigener SIM-Karten oder für Einstellungsänderungen (Änderungen, Roaming, etc.):

  • Sofern nicht Teil des Lieferumfangs, benötigen Sie geeignete SIM-Karten zum Einlegen in die Ortungsboxen.

  • Die SIM-Karten müssen Vertragskarten sein (keine Prepaid-Karten) und für mobiles Internet (GPRS) und SMS freigeschalten sein.

  • Es reichen DATEN-Karten für GPRS/Mobiles Internet. UMTS ist NICHT erforderlich. Reine UMTS Karten funktionieren NICHT!

  • Das Datenvolumen beträgt je nach Sende-Profil geschätzt zwischen 10 – 50 MB pro Fahrzeug und Monat, abhängig vom tatsächlichen Fahrzeugeinsatz und wie der Netzbetreiber das Datenvolumen berechnet.

  • Sie entscheiden bei der Anmeldung, ob das Daten-Roaming (Achtung Roaming-Preise) aktiviert ist oder nicht. Wenn das Daten-Roaming nicht aktiviert ist, können keine Daten von der Box geschickt werden bzw. keine SMS zugestellt werden.

  • Der PIN muss DEAKTIVIERT werden und die GSM Nummer muss bekannt sein und die Karten müssen AKTIVIERT sein, bevor Sie die Karten zum Einbau in die Box weiterleiten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, legen Sie die SIM-Karte in ein (für den Netzbetreiber freigeschaltetes) Mobiltelefon ein. SMS empfangen und der Aufbau einer Internetverbindung (bei richtigen GPRS-Einstellungen) sollte möglich sein.

  • Bei neuen Netzbetreibern / Ländern werden die GPRS-Einstellungen (APN, APN User, APN Password sowie der MNC Mobile Network Code des Operators benötigt).

  • Fehlerhafte, inaktive, nicht bezahlte SIM-Karten sind oft die Ursache dafür, dass von Fahrzeuge nicht senden. Diese Ursachen können nur vom Inhaber der SIM-Karte, nicht vom Software-Anbieter behoben werden. Wir übernehmen keine Haftung für SIM-Karten des Kunden!

 

Status der Mobilfunkverbindung Verbindung (SIM-Karte)

Modus

Verfügbares Mobilfunknetz (GPRS, SMS…)

Kein Mobilfunknutz verfügbar

Roamingnetzwerke

Voraussetzungen

Gutes GSM Signal

Keine Störung der GSM Antenne oder des Geräts

Aktivierte SIM Karte

Schlechtes GSM Signal oder außerhalb der Netzabdeckung

Störung oder schlechte Platzierung der GSM Antenne oder des Geräts

Inaktive SIM Karte

Ausländisches Netzwerk

Für Roaming freigeschaltene SIM Karte

Auswirkungen

Daten werden innerhalb von 1-2 Minuten gesendet

Die Daten werden auf der Box zwischengespeichert und später gesendet.

Im Standard senden Boxen NICHT im Roaming. Die Daten werden zwischengespeichert und erst wieder im Heimnetzwerk gesendet. Der Datenspeicher am Gerät ist limitiert und es kann zu Lücken kommen.

Ergebnis

 

Daten werden später gesendet. Datenspeicher ist begrenzt, ältere Daten werden gelöscht.

Senden im Roaming erzeugt höhere Kosten.

 Status der GPS Verbindung (HDOP-Wert)

Modus

Kein GPS-Fix

Schlechter GPS-Fix

Guter GPS-Fix

Voraussetzung

In Gebäuden, Tunneln, unter Brücken

Schlechte Positionierung der GPS Antenne oder kaputte Antenne

Kurz nach Einschalten der Box

In der Nähe von Gebäuden

Schlechte Positionierung der GPS Antenne

Sicht auf zu wenige Satelliten

Faktoren vom Fahrzeug

Gute Sicht himmelwärts (viele Satelliten)

Nicht-versteckter Einbau der GPS Antenne

 

HDOP Werte

HDOP über 8, meist 0 oder 99

GPS Position wird NICHT verwendet, HDOP Warnung in der Software wird angezeigt

HDOP zwischen 1.5 und 8

HDOP Wert wird NICHT verwendet, HDOP Warnung in der Software wird angezeigt

HDOP zwischen 0.5 bis 1.5

HDOP Wert sehr genau

Auswirkung

Keine genaue aktuelle Position

Keine Zusatzinformationen

Aktuelle Position könnte ungenau sein

Schlechte GPS Positionen werden so gut wie möglich von der Software gefiltert

Aktuelle Position ist genau

Daten werden gesendet

Distanz (sekündlicher Odometer), Geschwindigkeit, etc.

Ergebnis

Fahrspur wird als gerade Linie angezeigt

HDOP Wert wird NICHT verwendet, HDOP Warnung in der Software wird angezeigt

Fahrspur wird teilweise mit Lücken und Sprüngen angezeigt, teilweise fehlen Daten oder Geschwindigkeitswerte

HDOP Wert wird NICHT verwendet, HDOP Warnung in der Software wird angezeigt

Fahrspur ist genau

Distanz ist genau

Geschwindigkeit ist genau

Kein GPS-Fix oder schlechter GPS Fix kann durch externe Faktoren resultieren und können nicht vom Anbieter garantiert werden, insbesondere ist es kein Fehler der Software, wenn die Genauigkeit durch externe Faktoren verringert wird.

 

Stopp im Fahrtenbuch (Wartezeit)

 

Festeinbau (mit Zündungsanschluss)

OBD-Anschluss oder mobile Geräte

 

Festeinbau (mit Zündungsanschluss)

OBD-Anschluss oder mobile Geräte

 

Stopps im Fahrtenbuch werden als Wartezeit aufgezeichnet, wenn die Zündung ausgeschalten wird

Stopps im Fahrtenbuch werden als Wartezeit aufgezeichnet, wenn das Gerät keine Bewegung erkennt (unabhängig von Zündung, Motor, …)

Geräte-Einbau

Zündung am Eingang angeschlossen

 

Gerät im Fahrzeug (kein Zündungssignal)

Software-Einstellung

Zündung am Eingang konfiguriert

Einstellung: Kurze Wartezeiten entfernen im Standard 60 Sekunden

Zündung am Eingang konfiguriert

Einstellung: Kurze Wartezeiten entfernen im Standard 600 Sekunden, damit nicht alle kurzen Stopps angezeigt werden

Status der Zündung (AN/AUS)

Modus

Zündung AN

Zündung AUS

Kein Zündungsanschluss

Voraussetzung

Zündung muss mit dem richtigen Eingang des Ortungsgeräts verbunden sein

Zündung muss in der Fahrzeug-Konfiguration eingestellt sein

Zündung muss mit dem Ortungsgerät verbunden sein

Zündung muss in der Fahrzeug-Konfiguration eingestellt sein

 Das Gerät muss für die Verwendung ohne Zündungsplus geeignet sein (notfalls Konfiguration ändern)

Auswirkung

Fahrt wird anhand Zündungsstatus erkannt

Wartezeit wird anhand Zündungsstatus erkannt

Aufzeichnung der Bewegung

Ergebnis

Start der Fahrt im Fahrtenbuch

Ende der Fahrt im Fahrtenbuch, Beginn der Wartezeit

Fahrtbeginn und Stopps können nicht einwandfrei erkannt werden

Spezielle Bedeutung der Zündung für das Fahrtenbuch

Wenn die Telematik kein Zündungssignal am digitalen Eingang erhält, können Wartezeiten nicht von Stehzeiten mit Zündung AN unterschieden werden und das Fahrtenbuch ist leer!

Wenn die Telematik nur über das Zündungsplus mit Strom versorgt wird, werden die Zeiten mit keinem oder schlechtem GPS Fix während des Hochfahrens (30 Sek – 4 Minuten) verlängert und es kommt zu Lücken!

 

 

Voraussetzungen für Berichte

Berichte werden für eine voreingestellte Dauer gespeichert und danach automatisch gelöscht. Die User sind für die Archivierung älterer Daten und für Backups der Daten verantwortlich. Kontrollieren Sie regelmäßig die Berichte auf Vollständigkeit und fertigen Sie Sicherungskopien auf anderen Datenträgern an. Die Daten aus einzelnen Berichten sind nicht immer überschneidungsfrei. So kann es aufgrund notwendiger Programmierungen zu Abweichungen beim Vergleich des Fahrtenbuchs oder Einsatzzeitenberichts mit anderen Berichten wie dem Monatsgesamtüberblick kommen.

 

Voraussetzungen für Diagramme (Beta-Funktion)

Aufgrund der vielen zu ladenden Daten kann es bei der Verwendung der Diagramme zu Verzögerungen und Browserabstürzen kommen.

Ausgewählte Daten (wie z.B. CANBUS) werden nur mit entsprechendem Zubehör vom Fahrzeug geschickt.

Unterstützte Browser - Browser-Kompatibilität

Aufgrund ihrer Vielzahl können nicht alle Browser oder ältere bzw. neueste Browserversionen unterstützt werden. Abhängig vom Browser kann es zu Funktionseinschränkungen oder Problemen kommen, die der Anbieter nicht sofort oder nicht immer beheben kann.

Bitte fragen Sie Ihren Anbieter, welche Browser-Versionen momentan am besten geeignet sind und melden Sie Probleme dem Support.

Wir können nicht garantieren, dass die HTTPS abgesicherte Verbindung mit jedem Browser funktioniert.

 

Voraussetzungen für den Einsatz des Navigationsgeräts (Garmin-FMI - aufpreispflichtig)

Für die kommerziellen Bedingungen und Preise wenden Sie sich bitte an den Anbieter.

  • Nur ausgewählte Ortungsgeräte unterstützen die Anbindung an ein Garmin Navigationsgerät.

  • Diese Funktion erfordert ein kompatibles Garmin Navigationsgerät, eine Liste der kompatiblen Geräte erhalten Sie von uns.

  • Erfordert ein spezielles vom Anbieter vorbereites FMI Kabel, um das Ortungsgerät mit dem Navigationsgerät zu verbinden.

  • Das Navigationsgerät muss richtig mit Dauerplus installiert und mit dem FMI Kabel und dem Ortungsgerät verbunden sein. Siehe die Einbauanleitung für Garmin Navigationsgeräte.

  • Der Schlafmodus am Ortungsgerät sollte vom Anbieter deaktiviert werden, damit Nachrichten auch bei abgestellten Fahrzeugen zugestellt werden können und in der Fahrzeug-Konfiguration muss „Navigation verbunden“ aktiviert sein,

 

Voraussetzungen für Smartphone Apps 

  • Der Download, Installation und Verwendung von Smartphone Apps erfolgen durch den Nutzer, es kann keine Garantie für das Funktionieren aller Funktionen mit allen möglichen Endgeräte-Modellen gegeben werden. 

  • Aufgrund der Vielzahl von Smartphone-Modellen und User-Einstellungen kann unsere Support einzelne Geräte nicht umfassen.

  • Für die Verwendung  von Apps sowie Navigation fallen Internet-Datenkosten gemäß den Konditionen Ihres Netzbetreibers an.

 

Verwendete Landkarten-Daten (Openstreetmaps, ...)

Der Anbieter kann nicht für die Korrektheit oder Vollständigkeit der Landkarten-Daten garantieren.

Im Standard wird zur Visualisierung OpenStreetMaps zur Landkartenansicht verwendet. Die Straßennamen und Adressen werden mittels OpenstreetMaps Daten aus den GPS Positionen geokodiert. Openstreetmaps ist eine öffentlich verfügbare Adressdatenquelle. 

Weitere Landkarten-Ansichten (z.B. BING Maps oder Google Maps) können optional kostenpflichtig eingeblendet werden, es besteht aber kein Anspruch darauf und ein Lizenzvertrag mit dem Landkarten-Anbieter kommt nicht zustande. Wenn nötig, werden alle lizenzrechtlichen Bedingungen vom Nutzer erfüllt. Diese Landkarten-Daten von Dritten können zusätzlichen Lizenzbedingungen oder Einschränkungen von Drittanbietern unterliegen. Die Lizenz des Anbieters inkludiert nicht automatisch das Recht zur kommerziellen Nutzung aller angezeigten Drittanbieter.

 

Versionshistorie

Die GPS Fleet Software und die Software-Module unterliegen der Weiterentwicklung. Es gibt manchmal technische Gründe (Sicherheit,…) warum Änderungen notwendig sind. Oft sind es auch Kundenwünsche und neue Funktionen. In der Versionshistorie bleiben Sie auf dem Laufenden.

 

Wartezeit-Definition, Stehzeit mit Zündung AN und Fahrtzeit

Bei Ortungsgeräten mit Zündungsanschluss gilt:

  • Wenn die Zündung AN ist = FAHRTZEIT (=Betriebsstunden-Zähler)

  • Wenn die Zündung AN ist und die Geschwindigkeit 0 oder kleiner gleich 7 km/h* => LEERLAUFZEIT/STEHZEIT mit ZÜNDUNG AN

    • * Der Bereich 0 bis 7 km/h wurde gewählt, weil viele Ortungsgeräte sonst kurze Leerlaufzeiten gar nicht erkennen würden („GPS läuft nach“)

  • Wenn die Zündung AUS ist = Stopp (WARTEZEIT, keine Betriebsstunden)

Bei Ortungsgeräten OHNE Zündungsanschluss gilt:

  • Wenn Odometer-Wert* (zurückgelegte Distanz seit letztem Datensatz) = 0, dann WARTEZEIT (mit ZÜNDUNG AUS). Der Odometer-Wert wird entweder vom Ortungsgerät mitgeschickt oder von der Software berechnet.

  • Es gibt keine LEERLAUFZEIT mit ZÜNDUNG AN

  • Wenn der Odometer-Wert > 0 ist, dann FAHRTZEIT

Für einige spezielle Ortungsgeräte (z.B. mobile Ortungsgeräte), die keinen Zündungsanschluss haben und nur in Bewegung Daten schicken, werden extrem kurze Einträge, die im Stand produziert werden, z.B. unter 10 Meter, auf 0 gesetzt, damit Wartezeiten angezeigt werden können.



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