Wichtige technische Voraussetzungen
Die folgenden Punkte in alphabitscher Reihenfolge listen viele einzelne Punkte auf.
Fragen beantwort gerne unser Support. Nimm Kontakt mit uns auf.
- 1 Auswirkungen verschiedener GPS Geräte
- 2 Beta-Funktionen
- 3 Datenverlust und Speicher
- 4 Distanzberechnung (Abweichung Fahrzeug-Tacho von GPS-Distanz)
- 5 Einbau-Anleitungen
- 6 Energie-Modus (Normalbetrieb und Schlafmodus)
- 7 End-of-Life (EoL) Funktionen oder Geräte
- 8 Fahrtenbücher und Kilometerstand (Kilometerstandsabweichungen)
- 9 Geschwindigkeitsberechnung
- 10 Mitwirkungspflichten des Anwenders
- 11 Serverseitige (Geofence-)Alarme
- 12 SIM-Karten Voraussetzungen
- 13 Status der Mobilfunkverbindung Verbindung (SIM-Karte)
- 14 Status der GPS Verbindung (HDOP-Wert)
- 15 Stopp im Fahrtenbuch (Wartezeit)
- 16 Status der Zündung (AN/AUS)
- 17 Voraussetzungen für Berichte
- 18 Voraussetzungen für Diagramme (Beta-Funktion)
- 19 Unterstützte Browser - Browser-Kompatibilität
- 20 Voraussetzungen für den Einsatz des Navigationsgeräts (Garmin-FMI - aufpreispflichtig)
- 21 Voraussetzungen für Smartphone Apps
- 22 Verwendete Landkarten-Daten (Openstreetmaps, ...)
- 23 Versionshistorie
- 24 Wartezeit-Definition, Stehzeit mit Zündung AN und Fahrtzeit
Auswirkungen verschiedener GPS Geräte
Lesen Sie die Einschränkungen und Erklärungen sorgfältig durch, um Missverständnisse zu vermeiden.
GPS Geräte werden immer mit Standardkonfigurationen ausgeliefert. Spezialkonfigurationen resultieren in Zusatzaufwänden und können sich je nach Kunde unterscheiden und können nicht immer dokumentiert werden.
Die Software kann nur dann richtig funktionieren, wenn die GPS Geräte richtig verwendet und eingebaut sind.
Nicht alle Funktionen der Software werden von allen Ortungsgeräten unterstützt: mobile Ortungsgeräte sind z.B. ungenauer.
Ebenso gibt es Funktionen der Ortungsgeräte, die nicht standardmäßig oder nur optional in der Software unterstützt werden: nicht alle Ortungsgeräte schicken digitale Nebeneingänge oder die Batteriespannung.
Die Einstellungsmöglichkeiten unterscheiden sich von Ortungsgerät zu Ortungsgerät: z.B. bei Eingängen, Ausgängen oder Zubehörmöglichkeiten.
Kontrollieren Sie regelmäßig die korrekte Funktionsweise aller Ihrer GPS Ortungsgeräte, um längere Ausfallzeiten zu vermeiden.
Messwert-Toleranzen: moderne GPS Geräte sind sehr genau in Hinblick auf GPS Position, Uhrzeit, zurückgelegte Kilometerdistanz, Geschwindigkeit, etc. Aber abhängig von der Einsatzart und dem eingesetzten Modell können auch größere Abweichungen und Aufzeichnungsfehler oder Datenlücken (z.B. falsches GPS Signal, Aussetzer) vorkommen.
Bitte berücksichtigen Sie, dass das Gerät nur die Geschwindigkeit zum Zeitpunkt der GPS Position (nicht zwischen den Positionen) liefert, was zu Abweichungen von der tatsächlichen Maximalgeschwindigkeit führen kann.
Bitte berücksichtigen Sie, dass in seltenen Fällen GPS-Sprünge und ungenaue Positionen zu falschen Geschwindigkeitsanzeigen führen können. Diese Ausnahmen können auch anhand der historischen Rohdaten analysiert werden.
Beta-Funktionen
Beta-Funktionen sind neue Funktionen, die soeben erst in Entwicklung sind. Fehler sind daher möglich. Es geht um neue Funktionen, die im Einsatz erprobt werden sollen. Kunden-Feedback für die Verbesserung ist erwünscht.
Datenverlust und Speicher
Auch bei großer Sorgfalt bei der Wahl des Speicher-Anbieters besteht immer das Restrisiko eines Datenausfalls oder Datenverlusts. Legen Sie immer auch lokale Datenarchive und sichere Kopien Ihrer wichtigsten Daten an, denn wir können einen Datenverlust über lange Jahre nicht gänzlich ausschließen.
Distanzberechnung (Abweichung Fahrzeug-Tacho von GPS-Distanz)
Ahängig vom Fahrzeugmodell oder durch unterschiedliche Bereifung, Reifendruck und deren Einfluss auf den Abrollumfang der Reifen. Fahrzeuge können Fahrzeug-Tachos eine Abweichung meist nach oben im Vergleich zu GPS-Messungen aufweisen. (Quellen: Externe Quellen Kilometerzähler wikipedia, Tachojustierung wikipedia, Abrollumfang wikipedia).
Die Tachometerabweichung und die Differenz bei Distanzberechnungen entstehen durch Abweichungen des tatsächlichen Abrollumfangs der Reifen (bedingt durch Größe, Profiltiefe, Reifendruck) von der rechnerischen Basis des Tachometers.
Wichtige Fakten Gesetzeslage (Österreich/EU):
Grundsatz: Der Tacho darf niemals weniger anzeigen, als die tatsächliche Geschwindigkeit, aber mehr.
Toleranz: Zulässig ist eine Abweichung von maximal 10 % plus 4 km/h nach oben.
Abrollumfang: Eine Tachoangleichung ist in der Regel erforderlich, wenn der Abrollumfang um mehr als -2,5 % oder +1,5 % von der ursprünglichen Seriendimension abweicht.
Einflussfaktoren auf Abweichung & Kilometerstand
Zu geringer Reifendruck verringert den Abrollradius (Reifen wird "platter"). Der Reifen muss sich öfter drehen. Folge: Der Tacho zeigt eine höhere Geschwindigkeit an und der Kilometerzähler addiert mehr Kilometer als tatsächlich gefahren.
Reifenverschleiß (Profiltiefe): Ein neuer Reifen (z.B. 8 mm Profil) hat einen größeren Umfang als ein abgefahrener Reifen (z.B. 3 mm Profil). Folge: Bei abgefahrenen Reifen zeigt der Tacho mehr an, und der Kilometerstand steigt schneller.
Reifengröße: Ein größerer Reifenquerschnitt (z.B. 205/60 statt 205/55) erhöht den Abrollumfang. Der Reifen dreht sich weniger oft. Folge: Der Tacho zeigt weniger Geschwindigkeit an (Gefahr des Zu-wenig-Anzeigens) und der Kilometerzähler zählt weniger.
Auswirkung auf den KM-Stand:
Ein falsch anzeigender Tacho (durch abgefahrene Reifen oder geringen Luftdruck) führt zu einer falschen Gesamtkilometerleistung im Tacho.
Der Tacho berechnet: | GPS misst: |
|---|---|
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Wichtige Fakten Gesetzeslage (Österreich/EU):
Grundsatz: Der Tacho darf niemals weniger anzeigen, als die tatsächliche Geschwindigkeit, aber mehr.
Toleranz: Zulässig ist eine Abweichung von maximal 10 % plus 4 km/h nach oben.
Abrollumfang: Eine Tachoangleichung ist in der Regel erforderlich, wenn der Abrollumfang um mehr als -2,5 % oder +1,5 % von der ursprünglichen Seriendimension abweicht.
Einbau-Anleitungen
Der Einbau in Fahrzeugen muss von qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden.
Hier finden Sie Sicherheitshinweise. Einbau-Anleitungen - technische Voraussetzungen und Sicherheitshinweise
Einbau-Anleitungen finden Sie online bzw. kontaktieren Sie unseren Support
Energie-Modus (Normalbetrieb und Schlafmodus)
Modus | Während der Fahrt: aktives Senden | Schlafmodus (während Wartezeiten) |
Auswirkung | Während der Fahrt/Bewegung sehr genaues Senden | Wenn keine Bewegung erkannt wird, gehen die meisten Geräte in einen Schlafmodus (oder gegebenenfalls Tiefschlafmodus) |
Ergebnis | Schnelle Aktualisierung neuer Daten Sehr genaue Fahrspuren | Keine unnötigen Daten Geringerer Energieverbrauch |
Voraussetzung | Fixeinbau, Zündungsanschluss |
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End-of-Life (EoL) Funktionen oder Geräte
Aufgrund des rasanten technischen Fortschritts werden von den Geräte-Herstellern Telematik-Modelle nach einigen Jahren der Produktion abgekündigt. Es kann sein, dass nur mehr Nachfolgemodelle verfügbar sind oder es keine neue Firmware für die Geräte gibt.
Auch Software-Funktionen werden, wenn der Bedarf dafür nicht mehr gegeben ist, eingestellt.
Fahrtenbücher und Kilometerstand (Kilometerstandsabweichungen)
In der Regel erstellt die Software sehr genaue Fahrtenbücher. Da die Fahrten automatisiert erstellt werden, können externe Einflüsse (Fahrzeugmodell, Bereifung, GPS Sprünge, Probleme mit der KFZ-Zündung) Auswirkungen auf das Fahrtenbuch haben. Die folgende Tabelle beschreibt, in welcher Form Kilometerstände berechnet werden.
Modus | Modus 1 (Standard für alle Geräte): GPS-basiert | Modus 2 (optional): CAN Kalibrierung 2 erweitert (CAN & GPS) | Modus 2 (optional): CAN Kalibrierung 2 (rein CAN) |
|---|---|---|---|
Beschreibung | Im normalen Betrieb berechnet die Telematik die gefahrene Wegstrecke auf Basis der GPS-Daten. Die GPS-Berechnung der Ortungsbox ist in der Regel sehr genau außer wenn die Fahrt in einem Tunnel oder in Garagen endet oder wenn der GPS Fix zeitweilig verloren geht (z.B. während das Gerät hochfährt oder nach GPS sucht). Wenn die Box keine Wegstrecke berechnen kann, addiert die Software die Wegstrecke aus den GPS Punkten. Das ist eine gute Annäherung, kann aber von den Erwartungen des Kunden abweichen. | In dieser Betriebsart werden Geräte verwendet, die Kilometerstandswerte vom Fahrzeug abgreifen können, entweder durch Fixeinbau oder OBD-Anschluss. Der Kilometerstandswert wird täglich angepasst. Die Distanzberechnung der Fahrtstrecke erfolgt über GPS-Distanzen.
Vorteil: Da nicht alle Fahrzeuge durchgehend Kilometerstandsänderungen schicken (z.B. nur alle 10 oder 50 Kilometer), ist dieser Modus generell einsetzbar.
| In dieser Betriebsart werden Geräte verwendet, die Kilometerstandswerte vom Fahrzeug abgreifen können, entweder durch CANBUS (Fixeinbau) oder OBD-Anschluss. Der Kilometerstand wird beim Einbau zumeist automatisch kalibriert. Die Distanzberechnung der Fahrtstrecke erfolgt auf Basis der Kilometerstandsveränderung und wird laufend in das Fahrtenbuch geschrieben. Nachteil: wenn Geräte abgesteckt werden oder abhängig vom Fahrzeug werden nicht durchgängig alle Kilometerstandswerte geschrieben, dann kommt es zu Abweichungen in der Distanz- und Kilometerstandsberechnung. |
Voraussetzung | Standard |
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Kilometerstand-Kalibrierung beim Einbau | Durch den Software-Anwender | Der Kilometerstand wird beim Einbau in der Regel automatisch bei den nächsten Fahrten angepasst | Der Kilometerstand wird beim Einbau in der Regel bei der nächsten Fahrt automatisch angepasst. |
Kilometerstand-Kalibrierung im laufenden Betrieb | Durch den Software-Anwender Beim Einbau/Anschluss und danach regelmäßig (z.B. alle 6 bis 12 Monate) den Kilometerstand im Fahrtenbuch-Modul der Software kalibrieren. Im Fahrtenbuch wird der alte und der neue Wert angezeigt. | Täglich, dabei wird einmal täglich der letzte verfügbare Kilometerstandswert vom Fahrzeug im Fahrtenbuch kalibriert. Die Kalibrierung wird im Fahrtenbuch mit einem Kalibrierungseintrag angezeigt. Die Distanzen der einzelnen Fahrten werden GPS-basiert berechnet. Am nächsten Tag erfolgt die nächste Kalibrierung.
| Danach werden die Distanzen der einzelnen Fahrten werden mit der Kilometerstandsänderung des Fahrzeugs berechnet. Nach-Kalibrierungen können durch den Software-Anwender vorgenommen werden, sollte der Kilometerstand abweichen. Nachteil: wenn Geräte abgesteckt werden oder abhängig vom Fahrzeug werden nicht immer Kilometerstandswerte geschrieben, dann kommt es zu Abweichungen in der Distanz- und Kilometerstandsberechnung. |
Abweichungen Kilometerstand / Distanzen | Neben der GPS Messung ergeben sich auch aufgrund externer Faktoren (Bereifung, Tunnelfahrten, etc.) Unterschiede zum tatsächlichen Tachostand (Erfahrungswerte im niedrigen einstelligen Prozentbereich). |
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Die rechtlichen Voraussetzungen zur Anerkennung von Fahrtenbüchern werden abhängig von den Finanzbehörden und natürlich abhängig von den Rechtsnormen unterschiedlicher Länder unterschiedlich gehandhabt. Durch die Verwendung des Begriffs „Fahrtenbuch“ leitet sich kein automatischer Anspruch oder eine Garantie auf Anerkennung als solches ab, insbesondere bei der Verwendung in anderen Gesetzgebungen oder kollektiv-vertraglicher Normen.
Geschwindigkeitsberechnung
Es kann vorkommen, dass bei kurzen Distanzen die mittlere Geschwindigkeit von dem Ortungsgerät falsch berechnet wird, weil die Zeitspanne gegen 0 geht und die Distanz sehr klein ist. In diesem Fall würde die Box einen sehr hohen Geschwindigkeitswert schicken. Die Ursache ist mathematisch begründet und kann von der Software nicht korrigiert werden. Die Software handhabt diesen Sonderfall folgendermaßen:
Wenn die mittlere Geschwindigkeit (durch kurze Distanzen) höher als die Maximalgeschwindigkeit ist, wird die Durchschnittsgeschwindigkeit gleich der Maximalgeschwindigkeit gesetzt.
Wenn die Dauer 0 ist (z.B. kurze Einträge), wird die Durchschnittsgeschwindigkeit auch 0 gesetzt.
Mitwirkungspflichten des Anwenders
Für die Erstellung von Fahrtenbüchern oder die anerkennbare Verwertung von Berichten ist es wichtig, dass unsere Kunden unsere Anleitungen befolgen oder sich bei Fragen an unseren Support wenden (es gelten die jeweils aktuellen Benutzer- und Einbauanleitungen in unserer Online-Hilfe):
fachgerechter Einsatz/Einbau der Telematik in den Firmenfahrzeugen (Kilometerstände, Fahrer-Erkennung, Privatmodus) (Link zu Einbau-Anleitungen)
Information der Fahrer über die Fahrererkennung, die Umschaltung zwischen privaten und dienstlichen Fahrten sowie das Kommentieren von dienstlichen Fahrten
Regelmäßige Kontrolle der Fahrtenbücher durch den Dienstgeber
Bei aus Datenschutzgründen gelöschten Privatdaten und nachträglichen Änderungen von privaten auf dienstliche Fahrten muss vom Anwender die Adressen und Zweck der Fahrt manuell nachgetragen werden.
Regelmäßiger Download und Archivierung der PDF-Fahrtenbücher durch den Anwender für die gesetzliche Aufbewahrungsfrist (in der Regel 7 Jahre), weil die Berichtsdaten und Fahrtenbücher 400 Tage in der Software gespeichert (abhängig vom Servicevertrag) bleiben und danach automatisch gelöscht werden.
Serverseitige (Geofence-)Alarme
Die (Geofence-)Alarme werden am Server erstellt und beinhalten die reverse Adresse (sofern verfügbar) und einen Link, um die Position des Alarms im E-Mail direkt zu öffnen.
Berücksichtigen Sie, dass die meisten Alarme nur funktionieren, wenn die Software und das Netzwerk korrekt arbeiten und das Ortungsgerät live Daten schicken kann. Bei E-Mail-Empfangsproblemen, bei Netzwerkproblemen oder Ausfällen, werden die Alarme gar nicht oder verspätet versendet. Da viele Ursachen außerhalb der Software liegen, können wir keine Garantie übernehmen, dass Alarme immer sofort oder pünktlich versendet oder zugestellt werden können
SIM-Karten Voraussetzungen
In den meisten Fällen wird Ihr Gerät bereits mit der SIM-Karte des Anbieters vorkonfiguriert geliefert. Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise und Zusatzaufwände bei Verwendung eigener SIM-Karten oder für Einstellungsänderungen (Änderungen, Roaming, etc.):
Sofern nicht Teil des Lieferumfangs, benötigen Sie geeignete SIM-Karten zum Einlegen in die Ortungsboxen.
Die SIM-Karten müssen Vertragskarten sein (keine Prepaid-Karten) und für mobiles Internet (GPRS) und SMS freigeschalten sein.
Es reichen DATEN-Karten für GPRS/Mobiles Internet. UMTS ist NICHT erforderlich. Reine UMTS Karten funktionieren NICHT!
Das Datenvolumen beträgt je nach Sende-Profil geschätzt zwischen 10 – 50 MB pro Fahrzeug und Monat, abhängig vom tatsächlichen Fahrzeugeinsatz und wie der Netzbetreiber das Datenvolumen berechnet.
Sie entscheiden bei der Anmeldung, ob das Daten-Roaming (Achtung Roaming-Preise) aktiviert ist oder nicht. Wenn das Daten-Roaming nicht aktiviert ist, können keine Daten von der Box geschickt werden bzw. keine SMS zugestellt werden.
Der PIN muss DEAKTIVIERT werden und die GSM Nummer muss bekannt sein und die Karten müssen AKTIVIERT sein, bevor Sie die Karten zum Einbau in die Box weiterleiten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, legen Sie die SIM-Karte in ein (für den Netzbetreiber freigeschaltetes) Mobiltelefon ein. SMS empfangen und der Aufbau einer Internetverbindung (bei richtigen GPRS-Einstellungen) sollte möglich sein.
Bei neuen Netzbetreibern / Ländern werden die GPRS-Einstellungen (APN, APN User, APN Password sowie der MNC Mobile Network Code des Operators benötigt).
Fehlerhafte, inaktive, nicht bezahlte SIM-Karten sind oft die Ursache dafür, dass von Fahrzeuge nicht senden. Diese Ursachen können nur vom Inhaber der SIM-Karte, nicht vom Software-Anbieter behoben werden. Wir übernehmen keine Haftung für SIM-Karten des Kunden!
Status der Mobilfunkverbindung Verbindung (SIM-Karte)
Modus | Verfügbares Mobilfunknetz (GPRS, SMS…) | Kein Mobilfunknutz verfügbar | Roamingnetzwerke |
Voraussetzungen | Gutes GSM Signal Keine Störung der GSM Antenne oder des Geräts Aktivierte SIM Karte | Schlechtes GSM Signal oder außerhalb der Netzabdeckung Störung oder schlechte Platzierung der GSM Antenne oder des Geräts Inaktive SIM Karte | Ausländisches Netzwerk Für Roaming freigeschaltene SIM Karte |
Auswirkungen | Daten werden innerhalb von 1-2 Minuten gesendet | Die Daten werden auf der Box zwischengespeichert und später gesendet. | Im Standard senden Boxen NICHT im Roaming. Die Daten werden zwischengespeichert und erst wieder im Heimnetzwerk gesendet. Der Datenspeicher am Gerät ist limitiert und es kann zu Lücken kommen. |
Ergebnis |
| Daten werden später gesendet. Datenspeicher ist begrenzt, ältere Daten werden gelöscht. | Senden im Roaming erzeugt höhere Kosten. |
Status der GPS Verbindung (HDOP-Wert)
Modus | Kein GPS-Fix | Schlechter GPS-Fix | Guter GPS-Fix |
Voraussetzung | In Gebäuden, Tunneln, unter Brücken Schlechte Positionierung der GPS Antenne oder kaputte Antenne Kurz nach Einschalten der Box | In der Nähe von Gebäuden Schlechte Positionierung der GPS Antenne Sicht auf zu wenige Satelliten Faktoren vom Fahrzeug | Gute Sicht himmelwärts (viele Satelliten) Nicht-versteckter Einbau der GPS Antenne
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HDOP Werte | HDOP über 8, meist 0 oder 99 GPS Position wird NICHT verwendet, HDOP Warnung in der Software wird angezeigt | HDOP zwischen 1.5 und 8 HDOP Wert wird NICHT verwendet, HDOP Warnung in der Software wird angezeigt | HDOP zwischen 0.5 bis 1.5 HDOP Wert sehr genau |
Auswirkung | Keine genaue aktuelle Position Keine Zusatzinformationen | Aktuelle Position könnte ungenau sein Schlechte GPS Positionen werden so gut wie möglich von der Software gefiltert | Aktuelle Position ist genau Daten werden gesendet Distanz (sekündlicher Odometer), Geschwindigkeit, etc. |
Ergebnis | Fahrspur wird als gerade Linie angezeigt HDOP Wert wird NICHT verwendet, HDOP Warnung in der Software wird angezeigt | Fahrspur wird teilweise mit Lücken und Sprüngen angezeigt, teilweise fehlen Daten oder Geschwindigkeitswerte HDOP Wert wird NICHT verwendet, HDOP Warnung in der Software wird angezeigt | Fahrspur ist genau Distanz ist genau Geschwindigkeit ist genau |
Kein GPS-Fix oder schlechter GPS Fix kann durch externe Faktoren resultieren und können nicht vom Anbieter garantiert werden, insbesondere ist es kein Fehler der Software, wenn die Genauigkeit durch externe Faktoren verringert wird.
Stopp im Fahrtenbuch (Wartezeit)
| Festeinbau (mit Zündungsanschluss) | OBD-Anschluss oder mobile Geräte |
|---|---|---|
| Stopps im Fahrtenbuch werden als Wartezeit aufgezeichnet, wenn die Zündung ausgeschalten wird | Stopps im Fahrtenbuch werden als Wartezeit aufgezeichnet, wenn das Gerät keine Bewegung erkennt (unabhängig von Zündung, Motor, …) |
Geräte-Einbau | Zündung am Eingang angeschlossen
| Gerät im Fahrzeug (kein Zündungssignal) |
Software-Einstellung | Zündung am Eingang konfiguriert Einstellung: Kurze Wartezeiten entfernen im Standard 60 Sekunden | Zündung am Eingang konfiguriert Einstellung: Kurze Wartezeiten entfernen im Standard 600 Sekunden, damit nicht alle kurzen Stopps angezeigt werden |
Status der Zündung (AN/AUS)
Modus | Zündung AN | Zündung AUS | Kein Zündungsanschluss |
Voraussetzung | Zündung muss mit dem richtigen Eingang des Ortungsgeräts verbunden sein Zündung muss in der Fahrzeug-Konfiguration eingestellt sein | Zündung muss mit dem Ortungsgerät verbunden sein Zündung muss in der Fahrzeug-Konfiguration eingestellt sein | Das Gerät muss für die Verwendung ohne Zündungsplus geeignet sein (notfalls Konfiguration ändern) |
Auswirkung | Fahrt wird anhand Zündungsstatus erkannt | Wartezeit wird anhand Zündungsstatus erkannt | Aufzeichnung der Bewegung |
Ergebnis | Start der Fahrt im Fahrtenbuch | Ende der Fahrt im Fahrtenbuch, Beginn der Wartezeit | Fahrtbeginn und Stopps können nicht einwandfrei erkannt werden |
Spezielle Bedeutung der Zündung für das Fahrtenbuch
Wenn die Telematik kein Zündungssignal am digitalen Eingang erhält, können Wartezeiten nicht von Stehzeiten mit Zündung AN unterschieden werden und das Fahrtenbuch ist leer!
Wenn die Telematik nur über das Zündungsplus mit Strom versorgt wird, werden die Zeiten mit keinem oder schlechtem GPS Fix während des Hochfahrens (30 Sek – 4 Minuten) verlängert und es kommt zu Lücken!
Voraussetzungen für Berichte
Berichte werden für eine voreingestellte Dauer gespeichert und danach automatisch gelöscht. Die User sind für die Archivierung älterer Daten und für Backups der Daten verantwortlich. Kontrollieren Sie regelmäßig die Berichte auf Vollständigkeit und fertigen Sie Sicherungskopien auf anderen Datenträgern an. Die Daten aus einzelnen Berichten sind nicht immer überschneidungsfrei. So kann es aufgrund notwendiger Programmierungen zu Abweichungen beim Vergleich des Fahrtenbuchs oder Einsatzzeitenberichts mit anderen Berichten wie dem Monatsgesamtüberblick kommen.
Voraussetzungen für Diagramme (Beta-Funktion)
Aufgrund der vielen zu ladenden Daten kann es bei der Verwendung der Diagramme zu Verzögerungen und Browserabstürzen kommen.
Ausgewählte Daten (wie z.B. CANBUS) werden nur mit entsprechendem Zubehör vom Fahrzeug geschickt.
Unterstützte Browser - Browser-Kompatibilität
Aufgrund ihrer Vielzahl können nicht alle Browser oder ältere bzw. neueste Browserversionen unterstützt werden. Abhängig vom Browser kann es zu Funktionseinschränkungen oder Problemen kommen, die der Anbieter nicht sofort oder nicht immer beheben kann.
Bitte fragen Sie Ihren Anbieter, welche Browser-Versionen momentan am besten geeignet sind und melden Sie Probleme dem Support.
Wir können nicht garantieren, dass die HTTPS abgesicherte Verbindung mit jedem Browser funktioniert.
Voraussetzungen für den Einsatz des Navigationsgeräts (Garmin-FMI - aufpreispflichtig)
Für die kommerziellen Bedingungen und Preise wenden Sie sich bitte an den Anbieter.
Nur ausgewählte Ortungsgeräte unterstützen die Anbindung an ein Garmin Navigationsgerät.
Diese Funktion erfordert ein kompatibles Garmin Navigationsgerät, eine Liste der kompatiblen Geräte erhalten Sie von uns.
Erfordert ein spezielles vom Anbieter vorbereites FMI Kabel, um das Ortungsgerät mit dem Navigationsgerät zu verbinden.
Das Navigationsgerät muss richtig mit Dauerplus installiert und mit dem FMI Kabel und dem Ortungsgerät verbunden sein. Siehe die Einbauanleitung für Garmin Navigationsgeräte.
Der Schlafmodus am Ortungsgerät sollte vom Anbieter deaktiviert werden, damit Nachrichten auch bei abgestellten Fahrzeugen zugestellt werden können und in der Fahrzeug-Konfiguration muss „Navigation verbunden“ aktiviert sein,
Voraussetzungen für Smartphone Apps
Der Download, Installation und Verwendung von Smartphone Apps erfolgen durch den Nutzer, es kann keine Garantie für das Funktionieren aller Funktionen mit allen möglichen Endgeräte-Modellen gegeben werden.
Aufgrund der Vielzahl von Smartphone-Modellen und User-Einstellungen kann unsere Support einzelne Geräte nicht umfassen.
Für die Verwendung von Apps sowie Navigation fallen Internet-Datenkosten gemäß den Konditionen Ihres Netzbetreibers an.
Verwendete Landkarten-Daten (Openstreetmaps, ...)
Der Anbieter kann nicht für die Korrektheit oder Vollständigkeit der Landkarten-Daten garantieren.
Im Standard wird zur Visualisierung OpenStreetMaps zur Landkartenansicht verwendet. Die Straßennamen und Adressen werden mittels OpenstreetMaps Daten aus den GPS Positionen geokodiert. Openstreetmaps ist eine öffentlich verfügbare Adressdatenquelle.
Weitere Landkarten-Ansichten (z.B. BING Maps oder Google Maps) können optional kostenpflichtig eingeblendet werden, es besteht aber kein Anspruch darauf und ein Lizenzvertrag mit dem Landkarten-Anbieter kommt nicht zustande. Wenn nötig, werden alle lizenzrechtlichen Bedingungen vom Nutzer erfüllt. Diese Landkarten-Daten von Dritten können zusätzlichen Lizenzbedingungen oder Einschränkungen von Drittanbietern unterliegen. Die Lizenz des Anbieters inkludiert nicht automatisch das Recht zur kommerziellen Nutzung aller angezeigten Drittanbieter.
Versionshistorie
Die GPS Fleet Software und die Software-Module unterliegen der Weiterentwicklung. Es gibt manchmal technische Gründe (Sicherheit,…) warum Änderungen notwendig sind. Oft sind es auch Kundenwünsche und neue Funktionen. In der Versionshistorie bleiben Sie auf dem Laufenden.
Wartezeit-Definition, Stehzeit mit Zündung AN und Fahrtzeit
Bei Ortungsgeräten mit Zündungsanschluss gilt:
Wenn die Zündung AN ist = FAHRTZEIT (=Betriebsstunden-Zähler)
Wenn die Zündung AN ist und die Geschwindigkeit 0 oder kleiner gleich 7 km/h* => LEERLAUFZEIT/STEHZEIT mit ZÜNDUNG AN
* Der Bereich 0 bis 7 km/h wurde gewählt, weil viele Ortungsgeräte sonst kurze Leerlaufzeiten gar nicht erkennen würden („GPS läuft nach“)
Wenn die Zündung AUS ist = Stopp (WARTEZEIT, keine Betriebsstunden)
Bei Ortungsgeräten OHNE Zündungsanschluss gilt:
Wenn Odometer-Wert* (zurückgelegte Distanz seit letztem Datensatz) = 0, dann WARTEZEIT (mit ZÜNDUNG AUS). Der Odometer-Wert wird entweder vom Ortungsgerät mitgeschickt oder von der Software berechnet.
Es gibt keine LEERLAUFZEIT mit ZÜNDUNG AN
Wenn der Odometer-Wert > 0 ist, dann FAHRTZEIT
Für einige spezielle Ortungsgeräte (z.B. mobile Ortungsgeräte), die keinen Zündungsanschluss haben und nur in Bewegung Daten schicken, werden extrem kurze Einträge, die im Stand produziert werden, z.B. unter 10 Meter, auf 0 gesetzt, damit Wartezeiten angezeigt werden können.
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